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Geschichtspolitik


Ein Bezirksgericht in Archangelsk hat im „Archivprozess“ gegen den Historiker Michail Suprun und den Archivmitarbeiter der Verwaltung Inneres Alexander Dudarev das Urteil gefällt

15/12/2011

Das Verfahren gegen Suprun, der beschuldigt wurde, „die Unantastbarkeit des Privatlebens verletzt zu haben, konkret Archivdaten über internierte und verfolgte Deutsche dem Deutschen Roten Kreuz übermittelt“ zu haben, wurde wegen Verjährung eingestellt (das Verfahren war 2009 eingeleitet worden).


Archivpolitik in der Ära des Verbots

13/12/2011

Nikita Petrov berichtet über die derzeitigen Arbeitsbedingungen für Historiker in Archiven, über das Verfahren gegen ihren Kollegen in Archangelsk, und über das Bestreben, in der GUS ein einheitliches Procedere im Umgang mit Archiven zu erreichen und keine „überflüssigen“ Informationen über die Vergangenheit zu deklassifizieren und freizugeben. Welche Gefahr droht den Historikern – können sie ihren Beruf verlieren und/oder ihre Freiheit?


Jan Raczynski. Medienkämpfe um das Programm zur “Entstalinisierung”

18/11/2011

Eine ganze Reihe von Jahren war man in Russland der Auffassung, dass die Zeit des Interesses an der Geschichte vorbei sei. Manche sagten dies bedauernd, andere mit Schadenfreude; die These selbst stellten sie nicht in Frage.


Aus dem stenografischen Sitzungsbericht des Rates für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und für Menschenrechte. Jekaterinburg, 1. Februar 2011

16/11/2011

Am 1. Februar 2011 in Jekaterinburg wurden die Vorschläge zu einem nationalen staatlichen und gesellschaftlichen Programm „Zur Bewahrung des Gedenkens an die Opfer des totalitären Regimes und zur nationalen Versöhnung“ dem Präsidenten der Russischen Föderation übergeben. Im Folgenden veröffentlichen wir das Protokoll der Sitzung.


Vorschläge zu einem nationalen staatlichen und gesellschaftlichen Programm „Zur Bewahrung des Gedenkens an die Opfer des totalitären Regimes und zur nationalen Versöhnung“

11/11/2011

Die vorliegenden Vorschläge wurden von der Arbeitsgruppe des Rates für historische Erinnerung erarbeitet und dem Präsidenten der Russischen Föderation (RF) auf dem Treffen am 1. Februar 2011 in Jekaterinburg übergeben. Es handelt sich de facto nur um den Plan für ein Programm, der auf wesentliche Komponenten für die weitere Entwicklung hinweist. Viele Punkte bedürfen detaillierter Ausarbeitung, einige Vorschläge müssen durch normative Dokumente untermauert werden. Die Arbeitsgruppe lädt alle am Thema ernsthaft interessierten Experten ein, sich an der Entwicklung des Programms zu beteiligen.


Фонд Михаила Прохорова